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Manchmal begegnet man einem Menschen.

Er ist auf einmal da, im Strom des Daseins.

Und er geht vorbei, wie alles vorbei geht.

Aber etwas bleibt zurück.

Das sind die Träume, die Gedanken.

Das ist der Funke, der entzündet wurde.

Man ist allein und sieht das Gesicht vor sich.

In den Augen liegt die Welt, das Leid und die Lust.

Der Schalk blitzt in den Augenwinkeln und von den Lippen will ein Wort.

Jedoch gebietet etwas dir zu schweigen.

Die fremde Frau, sie ist auf einmal nicht mehr fremd.

Und in den Nächten ist man nicht allein.

Ich weiß: Das Leben ist nur Lüge.

Nur unsere Träume sind noch wahr.

Denn wir sind doch aus jenem Stoff gemacht, aus dem die Träume sind.

Es ist ein weiter Weg oft der zum Andern führt.

Nicht unsere Füße, nicht unser Herz erreicht ihn.

Wenn es nur die Gedanken sind.

Das ist schon viel.

 

(ca. in 1950 geschrieben)




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